SPD fordert tragfähiges Konzept zum Erhalt der öffentlichen Bücherei in Meckenheim

Mit Bedauern hat die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Meckenheim zur Kenntnis genommen, dass das Erzbistum Köln bekräftigt hat, die Co-Finanzierung kommunaler öffentlicher Büchereien, zu denen auch Meckenheim gehört, nicht über das Jahr 2023 hinaus fortzuführen.

Alle Appelle, die im vergangenen Juni verkündete Entscheidung noch einmal zu überdenken, sind damit gescheitert.

„Die katholische Kirchengemeinde St.Johannes der Täufer als Vertragspartner der Stadt Meckenheim muss jetzt erklären, ob sie unter den veränderten Umständen willens und in der Lage ist, die Trägerschaft einer öffentlichen Bücherei weiterzuführen und dafür zeitnah ein tragfähiges Konzept vorlegen“ fordert SPD-Fraktionsvorsitzender Stefan Pohl. „Das Angebot einer öffentlichen Bücherei gehört zur unverzichtbaren Grundversorgung einer Gemeinde. Hier steht die Stadt in der Pflicht, aber auch die katholische Kirche sollte ein Interesse daran haben, ein langjährig von ihr mitgetragenes, wichtiges kulturelles und soziales Projekt nicht aufzugeben“, so Stefan Pohl weiter.

„Erhalt und Stärkung der Lesekultur ganz besonders bei Kindern und Jugendlichen ist außerordentlich wichtig. Die öffentliche Bücherei St. Johannes der Täufer Meckenheim hat hier auf der Grundlage des Kooperationsvertrages mit der Stadt Meckenheim gute Arbeit geleistet. Die SPD wird sich weiterhin mit Nachdruck dafür einsetzen, dass auch in Zukunft ein zeitgemäßes Büchereiangebot in Meckenheim bereit steht“ ergänzt Gert-Jürgen Scholz, für die SPD Mitglied im Büchereibeirat.